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DIE IDEE |
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 Der Automobile Club de France organisierte 1906 in der Region Sarthe die ersten Rennen. Die eigentliche Idee zu einem 24-Stunden-Rennen entstand jedoch erst in den 20er Jahren.
1922 wird das Konzept eines Ausdauerrennens entwickelt, das zur technischen Weiterentwicklung beitragen und den Siegeszug des Automobils vorantreiben soll.
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DAS ERSTE RENNEN |
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Daraus wird die Idee zu den 24 Stunden von Le Mans geboren. Das erste Rennen, bei dem 33 Teams gegeneinander antreten, findet am 26. Mai 1923 statt. Die ersten Sieger sind Lagache und Leonard auf ihrem Chenard & Walker. Sie legen 2209,536 km mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 92,064 km/h zurück. Der anhaltende Erfolg des harten Rennens ermutigt die Organisatoren, die Tradition fortzusetzen.
Große Namen gehen in die Legende der 24 Stunden von Le Mans ein: Bentley (Sieger der Jahre 1924, 1927, 1928, 1929 und 1930)(Foto), Alfa Romeo und Ferrari. Nach dem Krieg gewinnt das Rennen bei Freunden des Autorennsports mehr und mehr an Bedeutung, insbesondere durch die gnadenlosen Duelle zweier großer Hersteller: Ferrari und Jaguar. Von 1945 bis 1969 liefern sich die beiden Rennställe einen erbarmungslosen Kampf nach dem anderen auf der Strecke von Le Mans – die Wagen werden immer berühmter.
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DAS SCHWARZE JAHR |
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Mit fortschreitender Technik bieten immer stärkere Wagen ein aufregendes Spektakel, doch die Sicherheit auf den Strecken kann mit dem Fortschritt nicht mithalten. 1955 kommt es schließlich zur großen Tragödie:
Am Ende der 35. von etwa 300 Runden des Bewerbs, gegen ca. 18:20 Uhr, überrundet Mike Hawthorn (Jaguar D-Type) Levegh und Lance Macklin (Austin-Healey) auf der Zielgeraden in einem Zug. Juan Manuel Fangio (Mercedes), mit dem er sich seit dem Start ein hartes Duell liefert, sitzt ihm buchstäblich im Nacken. Am Ende des Überholmanövers schneidet Hawthorn bremsend vor den beiden Überholten quer über die Piste, um zum Tanken die Boxen zu erreichen und löste das Drama aus.
Lance Macklin kann ihm zwar noch ausweichen, nimmt damit aber dem alten Routinier Levegh den sprichwörtlichen "Raum zum Überleben". Nach einer leichten Kollision mit dem Heck des Austin bei 240 km/h donnert Leveghs Wagen in die Balustrade, explodiert und nimmt im schwersten Unfall des Motorsports neben seinem Fahrer über 80 Zuschauern das Leben.
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FORD UND PORSCHE |
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Nach Ferrari und Jaguar geht auch Ford mit dem GT-40 (Foto) in die Annalen von Le Mans ein: vier Jahre in Folge gewinnt das Team das legendäre Rennen von Le Mans (1966, 1967, 1968 und 1969). Die Siebzigerjahre sind dann die "Porsche-Jahre" mit sage und schreibe zwölf Siegen bis 1987. Danach tauchen neue Namen auf den Siegerlisten auf: Mazda im Jahr 1991, Peugeot 1992 … 1999 wird der BMW V12 LMR Nr. 15 von Dalmas, Winkelhock und Martini als Sieger gefeiert. Der Toyota GT One schafft es auf den zweiten Platz, und Audi, zum ersten Mal mit am Start, schafft mit seinen beiden Audi R&R sowohl den dritten als auch den vierten Platz.
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IM ZEICHEN DER 4 RINGE |
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Das 68. und 69. Rennen der 24 Stunden von Le Mans im Jahre 2000 bzw. 2001 waren für Audi ein voller Erfolg. Vom Start weg galten die Audi R8 als Favoriten und schafften sogar 2000 das Triple durch das Belegen der ersten drei Plätze.
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